Review of: Nba Tipp

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On 31.12.2020
Last modified:31.12.2020

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Nba Tipp

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Stichwort: NBA Prognose. Es wird klar, dass Platz 1 und 4 nur fünf Siege trennten und auch in diesem Jahr sollte es zumindest zwischen den Top-Teams ähnlich knapp werden.

Wie immer beginnen wir die Vorschau mit dem schwächsten Team der jeweiligen Division. Unvergessen ist sicherlich der unrühmliche Auftritt von Jimmy Butler, der gegen seine Mannschaft hetzte und einen Trade erzwang.

Leider verbesserte sich die Mannschaft aber nur bedingt und am Ende beendeten die Wolves die Saison auf einem enttäuschenden Enttäuschend war sicherlich auch das Auftreten von Andrew Wiggins, der sehr uneffektiv spielte, sein Potenzial nicht ausschöpfen konnte und weder mit Butler noch Thibodeau zu funktionieren schien.

In der Off-Season versuchte das Management zudem die Mannschaft zu verstärken. Die Rookies Jarrett Culver und Jaylen Nowell werden wohl auch direkt mit eingebunden, so dass die Mannschaft insgesamt sehr jung ist und mit Jeff Teague nur einen Spieler im Kader hat, der älter als 30 ist.

Coach Saunders wird seiner jungen Mannschaft also viel beibringen und dabei schnell für eine klare Rollenverteilung sorgen müssen.

Klar sollte sein, dass Towns die erste Option ist, doch damit die Mannschaft erfolgreich ist, muss auch dahinter Klarheit herrschen.

Wiggins steht somit mal wieder unter Druck und der jährige muss zeigen, dass er seinen Vertrag Wert ist. Fraglich bleibt bei den Wolves auch, ob sich im Kader nicht noch etwas verändert.

Bereits in Runde 1 war die Mission Meisterschaft für die Thunder beendet. Bitter wurde es dadurch, dass man durch einen Buzzer-Beater aus ca.

Doch die Thunder müssen sich an die eigene Nase packen, schafften sie es nicht sich zu behaupten, obwohl sie mit Westbrook und George zwei überragende Akteure auf ihrer Seite hatten.

Leider führte das Playoff-Aus dann auch dazu, dass das Team auseinander fiel. Der Kader wurde somit komplett umgebaut und geht mit einem komplett anderen Gesicht in die neue Saison.

Angeführt werden die Neuzugänge von Chris Paul, der zwar nicht mehr der Spieler von vor drei bis vier Jahren ist, aber noch immer zu den besten Guards der Liga gehört.

Dazu kamen von den Clippers mit Danilo Gallinari und Shai Gilgeous-Alexander weitere qualitativ hochwertige Akteure, die jedoch nicht ganz die Klasse von George und Westbrook ersetzen werden können.

Bis dahin wird Coach Billy Donovan aber mit seinem Team daran arbeiten, vielleicht doch eine kleine Playoff-Überraschung zu schaffen.

Besonders gut sind die Aussichten im starken Westen aber nicht, da der Kader mit vielen Spielern besetzt ist, die immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen haben.

Machen die Thunder im Zuge des Trades zudem ernst, werden vor allem die jungen Akteure viel Verantwortung tragen müssen, was im Hinblick auf ein gutes Abschneiden immer problematisch ist.

Die Utah Jazz machten in den vergangenen Saisons eine tolle Entwicklung durch und gehören aufgrund ihrer starken Leistungen der letzten Jahre zum erweiterten Favoritenkreis der Western Conference.

In der letzten Saison landeten sie auf einem starken fünften Platz der Western Conference und hatten am Ende nur drei Spiele Rückstand auf die zweitplatzierten Nuggets.

Leider hatten sie in den Playoffs dann aber nicht die nötige Abgezocktheit und mussten sich letztlich doch recht deutlich gegen die Houston Rockets geschlagen geben.

Das Management machte im Sommer zudem einen guten Job, verstärkte es das Team an einigen Stellen und hofft somit in diesem Jahr etwas besser abzuschneiden.

Der jährige geht in seine dritte Saison und soll nach zwei starken Jahren nun den nächsten Schritt Richtung All-Star gehen.

Hilfe bekommen sollte er dabei vom erfahrenen Mike Conley, der zwar nie All-Star war, aber mit den Grizzlies einige achtbare Erfolge hatte. Auch im individuellen Spiel wird Bogdanovic eine Verstärkung sein, die die Jazz gut gebrauchen können.

Einzig die Power Forward Position lässt Wünsche offen. Sowohl Ingles als auch Bogdanovic sind prädestinierte Small Forwards, so dass Coach Snyder vielleicht auch die Spielanlage ein wenig verändern wird.

Trotzdem gehören die Jazz zu den Teams, die in der Western Conference ernst genommen werden müssen. Nach dem Zweitrunden-Aus in und dem Erstrunden-Aus , jeweils gegen die Houston Rockets, hoffen die Fans natürlich auf den nächsten Schritt, doch die ebenfalls besser gewordenen Konkurrenz macht es den Jazz nicht einfacher.

Letztlich sollten die Playoffs aber überhaupt kein Problem sein und es wird vor allem von Donovan Mitchell abhängig sein, wie weit sein Team nach oben klettern kann.

Die Fans dürfen sich auf eine vielversprechende Saison freuen und darauf im Western oben mit zuspielen. Die Starting Five könnte wie folgt aussehen:.

Er war nämlich hauptverantwortlich dafür, dass die Blazers bis in die Conference Finals vorrücken konnten und mit im Schnitt fast 27 Punkten pro Spiel und einigen Big-Shots führte er sein Team, trotz des Fehlens vom verletzten Center Jusuf Nurkic durch den tiefen Playoff-Run.

Natürlich war CJ McCollum dabei eine unfassbar wichtige Unterstützung und obwohl beide körperlich häufig unterlegen scheinen, bewiesen sie, dass Portland eine sehr ernstzunehmende Franchise auf der NBA-Landkarte ist.

Doch entgegen der Erwartung, dass man auf den Erfolgen aufzubauen versucht, wurde der Kader im Sommer durcheinander gewürfelt und nur acht Spieler blieben Coach Terry Stotts erhalten.

Zwar kamen des Weiteren noch einige Rookies und No Names hinzu, doch es ist gut vorstellbar, dass sich die Rollenverteilung in Coach Stotts Team etwas verändert, vor allem da Jusuf Nurkic den Beginn der Saison zu verpassen scheint.

Fraglich ist also, wer neben Lillard und McCollum weitere Scoringlast tragen kann. Hood, Bazemore, Hezonja oder Whiteside sollten hier wohl die ersten Anlaufstellen sein, allerdings darf angezweifelt werden, ob benannte Akteure gut genug sind, als verlässliche dritte Option zu agieren, solange Nurkic fehlt.

Interessant wird sicherlich auch die Personalie Zach Collins werden. Der jährige Power Forward bringt jede Menge Talent mit und könnte den Blazers bei entsprechender Entwicklung eine unerwartete Stütze werden.

Am Ende bleibt bei den Blazers also die Frage offen, wie stark sie wirklich sind. Nach dem etwas überraschenden Einzug in Conference Finals darf man sie keinesfalls unterschätzen, bewiesen Lillard und McCollum, wie stark sie wirklich sind.

Überraschenderweise brauchten sie dann aber sieben Spiele um sich gegen die San Antonio Spurs durchzusetzen und hatten in Runde 2 nicht mehr genug Power um gegen die Blazers zu bestehen.

Obwohl Portland nicht in Bestbesetzung war, verloren die Nuggets in sieben Spielen und mussten sich eingestehen, dass es vor allem an Erfahrung fehlte.

Auch Top-Mann Nikola Jokic konnte in den Playoffs die Erwartungen nicht ganz erfüllen, legte er zwar sehr gute Werte auf, schaffte es aber nicht sein Team eine Runde weiter zu bringen.

Dafür spricht auch, dass sich in der Off-Season nicht viel veränderte. Nikola Jokic und Jamal Murray gehen als junges Top-Duo und Leader voran und haben eine ganze Reihe an jungen und motivierten Rollenspielern neben sich, die sich ebenfalls noch entwickeln können.

Vor allem Porters Entwicklung könnte für Denver entscheidend sein, bringt er die Athletik mit, die in einigen Matchups den Unterschied machen könnte.

Doch neben Porter Jr. Die Nuggets sind jung, schnell, vielseitig, spielwitzig und hoffen nach der Enttäuschung im letzten Jahr nun auch die nötige Erfahrung zu haben, um es mit den absoluten Top-Teams aufnehmen zu können.

Vor allem in der Tiefe haben die Nuggets überhaupt kein Problem, so dass auch Verletzungen aufgefangen werden können.

Soweit zu gehen, dass die Nuggets sich nur selbst schlagen können, wäre vielleicht etwas hochgegriffen, doch tatsächlich haben die Nuggets ihren Erfolg selbst in der Hand.

Funktionieren Jokic und Co. Die Denver Nuggets sicherten sich in der vergangenen Saison den Division-Titel, mussten sich in den Playoffs aber gegen die Konkurrenz aus Portland geschlagen geben.

In dieser Saison haben die Nuggets, Jazz und Blazers wieder die besten Karten und gehören zu den sicher gehandelten Playoff-Kandidaten.

Die Thunder gelten als einer der Verlierer der Off-Season, doch haben durchaus den ein oder anderen wertvollen Spieler im Kader. Der Blick in Oklahoma ist aber eher auf die Zukunft gerichtet, Trades sind wahrscheinlich und die Playoffs scheinen kaum erreichbar.

In Minnesota sieht es ähnlich aus, hat das Team um Towns zwar Potenzial, allerdings wird es schwer gegen die starke Konkurrenz im Westen.

Als Sieger der Division werden sich die Nuggets behaupten können, zeigten sie sich bereits im letzten Jahr in der regulären Saison am gefährlichsten und konnten sie ihr Team noch einmal verstärken.

Die Jazz wurden in der Off-Season allerdings etwas besser, während Portland viele Spieler abgeben musste und zudem noch auf die Rückkehr des verletzten Nurkic wartet.

Dementsprechend sollten die Jazz auf Platz 2 landen und die Blazers auf Rang 3. Schaut man sich die Kader-Qualitäten der Thunder und Wolves an, scheinen die Thunder insgesamt etwas besser besetzt.

Allerdings darf man Trades erwarten und es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Kader die Saison in dieser Zusammenstellung übersteht.

Die Playoffs sind im Westen wohl nicht machbar, aber besser als die Thunder können die Wolves am Ende der Saison schon dastehen.

Da an dieser Stelle schon vorweg genommen werden kann, dass sich in Milwaukee nicht besonders viel veränderte, gehen sie als Favorit der Division in die kommende Saison.

Die Indiana Pacers und Detroit Pistons belegten in der Saison zwar die Plätze 2 und 3 und schafften es immerhin in die Playoffs. Die Ansprüche werden in dieser Saison aber nicht ausreichen, um den Bucks gefährlich zu werden, sondern die Playoffs an sich sind in der Eastern Conference ein realistisches Ziel.

Dahinter werden die Chicago Bulls versuchen Anschluss zu finden. Ob es jedoch reicht um Anschluss zu finden, wird uns erst die genauere Blick auf das Team erahnen lassen.

Zu guter Letzt bleiben noch die Cleveland Cavaliers, von denen auch in dieser Saison nicht viel mehr als in letzter Saison erwartet werden darf.

Vor der letzten Saison war durchaus noch ein wenig Hoffnung vorhanden, dass die Cavaliers nach dem Abgang von LeBron James nicht sofort wieder einen kompletten Einbruch erleben.

Die Saison endete jedoch mehr oder weniger in einem Desaster, spielte Love nur 22 Spiele, gewannen die Cavs insgesamt nur 19 Partien und waren auch andere Leistungsträger wie Thompson, Hood oder Hill nur phasenweise im Team, weil sie entweder verletzt waren oder getradet wurden.

Viel Glück hatten die Cavs hier allerdings nicht, wurde ihnen nur der fünfte Pick zugesprochen, durch den sie sich die Dienste von Darius Garland sichern konnten.

Dementsprechend düster ist die Aussicht für die kommende Saison. Die Qualität lässt als Team aber zu wünschen übrig, so dass man nicht zu viel erwarten darf.

Zudem ist gut möglich, dass Kevin Love getradet wird, um die Weichen weiter Richtung Zukunft zu stellen. Letztlich wird daher auch zur interessantesten Frage ob Sexton und Garland gemeinsam auf dem Feld existieren können und wer sich von den jungen Spielern anständig entwickeln wird.

Alles in allem gibt es wenige Gründe zur Zuversicht, zumindest wenn man sich auf das Abschneiden in dieser Saison bezieht. Schon länger ist der Blick der Chicago Bulls auf die Zukunft gerichtet und schaut man sich den Kader von Coach Jim Boylens Truppe an, fällt auf, dass Thaddeus Young mit 31 Jahren nicht nur der älteste Akteur, sondern auch vier Jahre älter als der zweitjüngste Spieler ist und damit natürlich auch als einziger Spieler über 30 Jahre alt ist.

Auch im letzten Jahr gingen die Verantwortlichen mit ähnlichen Erwartungen in die Saison, doch Verletzungen warfen das junge Team immer wieder zurück, kein einziger Spieler macht alle 82 Spiele und nur drei Akteure machten mehr als 63 Spiele.

Dazu wurden insgesamt 22 verschiedene Spieler eingesetzt, so dass schnell klar wird, warum Entwicklung, Zusammenspiel und Erfolg im vergangen Jahr nicht auf dem höchsten Level waren.

Glücklicherweise musste man in der Off-Season aber nur ein paar Abgänge verkraften. Robin Lopez war dabei der einzig wirklich bekannte Name, so dass man sich durch die Genesungen der angeschlagenen Spieler und den Neuzugängen um Satoransky, Young und Kornet wirklich verstärken konnte.

Dazu zog man in der Draft an siebter Stelle Coby White, einen ebenfalls talentierten und vielversprechenden Spieler. Die Bulls werden also alles daran setzen, die Entwicklung fortzusetzen und in dieser Saison etwas besser da zu stehen.

Die 22 Siege-Marke der letzten Saison sollte kein Problem sein und wenn die Spieler ihren Erwartungen gerecht werden ist sogar deutlich mehr drin.

LaVine und Markkanen überzeugten in der vergangenen Saison, Satoransky spielte ebenfalls ein starkes Jahr und dazu eine herausragende WM.

Otto Porter Jr. Auch auf der Bank befindet sich noch Qualität und mit Thaddeus Young ist zudem ein erfahrener Akteur dabei, der in den letzten Jahren auch immer wieder als wertvoller Scorer und Rollenspieler in Erscheinung treten konnte.

Auch auf dem Trademarkt könnten die Bulls noch einmal aktiv werden, ist fraglich ob für Kris Dunn genug Spielzeit bleibt. Alles in allem können die Bulls also voller Zuversicht in die neue Saison gehen.

Sogar ein Angriff auf die Playoffs scheint möglich, sollte die Gesundheit mitspielen und sollte das Team den Weg von Coach Boylen mitgehen.

Kann LaVine die Werte der vergangenen Saison wiederholen, ist vielleicht sogar ein All-Star Spot möglich, doch nach den vielen enttäuschenden Jahren, müssen die Bulls erst einmal beweisen, dass ein Aufschwung tatsächlich spürbar ist.

Würde man heute nicht die Saison-Vorschau für die Saison , sondern für die Saison oder schreiben, würden sich die Erwartungen in Bezug auf die Pistons überschlagen.

Doch natürlich sind Beide schon lange nicht mehr die Spieler, die sie vor zehn Jahren waren, liegen viele Verletzungen und Rückschläge hinter beiden Akteuren.

Doch in der vergangenen Saison zeigten Beide, warum sie damals zu den Besten der Besten gehörten und Griffin legte sogar das vielleicht produktivste Jahr seiner Karriere hin.

Dementsprechend werden die Pistons zumindest ein wenig Hoffnung haben, das gute Abschneiden der letzten Saison wiederholen zu können.

Kann er sein Spiel noch weiter an den modernen Basketball anpassen, sollte der jährige sich weiter verbessern können und damit die Pistons noch gefährlicher machen.

Ähnliches gilt für Derrick Rose, der nach einigen enttäuschenden Saisons wieder zu seinem Spiel fand und in Minnesota von der Bank fast zum All-Star wurde.

Dazu konnte sich das Team mit Markieff Morris nochmal entscheidend vertiefen und geht nun mit einem Kader in die Saison, der einiges zu bieten hat.

Einzig das Shooting bleibt ein Schwachpunkt, welchen die Pistons verbessern müssen, um sich weiter zu entwickeln. Nachdem sie im letzten Jahr auf Rang 8 in die Playoffs rutschten, mussten sie sich hier mit gegen die Milwaukee Bucks geschlagen geben.

In einer sehr einseitigen Serie, zeigten Giannis und Co. In dieser Saison sieht es etwas besser aus, so dass sich in Detroit berechtigte Vorfreude auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison breit macht.

Coach Casey kennt die Mannschaft nun auch etwas besser, so dass man insgesamt mit einer Verbesserung rechnen darf, sofern die Gesundheit mitspielt.

Leider erlebten die Pacers dann aber einen harten Rückschlag, als sich Oladipo verletzte. Nach nur 36 Spielen war die Saison für den quirligen Guard zu Ende und es war unklar, in welche Richtung sich die Saison entwickeln würde.

Doch gleich sieben Spieler scorten neben Oladipo zweistellig im Schnitt für die Pacers, so dass die Pacers für alle Gegner schwer zu durchschauen waren.

In dieser Saison wollen sie es natürlich besser machen und in den Playoffs endlich in Runde 2 einziehen.

Dafür bastelte das Management auch am Kader und nahm einige Veränderungen vor. Goga Bitadze wurde gedraftet und JaKarr Sampson soll das Team ebenfalls vertiefen, sodass die Pacers wieder mit einem interessanten Kader in die Saison gehen.

Die Rollenverteilung wird sicher aber sicherlich ein wenig verändern, scheint noch etwas mehr Verantwortung bei den Startern zu liegen.

Leider wird man den Start der Saison aber ohne Victor Oladipo bestreiten müssen. Vor Dezember wird es wohl nichts mit seiner Rückkehr und so hat Coach McNillan alle Hände voll zu tun, für Teamchemie und schnelle Eingespieltheit zu sorgen.

Brogdon, Warren, Lamb oder auch Sabonis und Young bringen die nötigen Skills mit, doch es bleibt fraglich, wer im Spielsystem von McNillan und mit den vielen neuen Kollegen am schnellsten zurechtkommt.

Bisher konnten sie als Duo aber nicht unbedingt überzeugen und die Statistiken verraten, dass es nicht besonders sinnvoll scheint, Beide gemeinsam lange spielen zu lassen.

Es bleiben also einige Fragezeichen im Vorfeld der Saison, doch insgesamt scheinen die Abgänge aufgefangen worden zu sein. Können die Pacers trotz der vielen Neuzugänge erneut als Team überzeugen und kann auch Oladipo nach seiner Rückkehr an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen, gehören die Pacers auch in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis und könnten in den Playoffs für Aufsehen sorgen.

Für die Milwaukee Bucks endete die Saison erst im Conference Finale, wo sie sich mit gegen die Toronto Raptors geschlagen geben mussten. Erst gegen den späteren Champion wurden einige Schwachstellen erkennbar und auch Giannis Antetokounmpo fand in Kawhi Leonard seinen Meister.

Doch Antetokounmpo braucht sich keine Vorwürfe zu machen, sicherte er sich durch sein vielseitiges Auftreten den MVP-Titel und wurde damit zum wertvollsten Spieler der Saison.

Der Titel ist das Ziel und natürlich haben sie mit Antetokounmpo gute Chancen. Allerdings mussten sie in der Off-Season den einen oder anderen Abgang verkraften, der nicht ganz so einfach zu ersetzen sein wird.

An erster Stelle ist hier sicherlich Malcolm Brogdon zu nennen, der zwar einen Teil der Saison verletzt verpasste, aber trotzdem ein wichtiger Bestandteil des Kaders von Coach Mike Budenholzer war.

Zum anderen konnte man aber mit Kyle Korver, Robin Lopez und Wesley Matthews doch noch den einen oder anderen Spieler in den Kader holen, der Klasse mitbringt und vor allem auch die nötige Wurfgefahr um das Feld für Antetokounmpo breiter zu machen.

Letztlich steht und fällt das Spiel der Bucks natürlich mit Antetokounmpo, der derart dominant auftrat, dass es scheinbar nur eine Hand voll Spieler gab, die es überhaupt mit ihm aufnehmen konnten.

Um Giannis beim Wurf unter die Arme zu greifen wurde, aber sicherlich auch um das Team mit einem weiteren guten Schützen auszustatten, wurde mit Kyle Korver einer der besten Dreierschützen der Liga geholt.

Die Bucks machten also ihre Hausaufgaben und dementsprechend stehen ihnen in dieser Saison wieder alle Möglichkeiten offen, den Titel anzugreifen.

Von den 16 Division-internen Spielen gewannen sie in der vergangenen Saison 14 und unterstrichen damit ihre Position der Stärke.

In Anbetracht der Ergebnisse und Schlussbilanzen der vergangenen Saison war die Division auch nicht besonders spannen und es bleibt abzuwarten, ob sich das in diesem Jahr ändert.

So werden die Bucks sich zwar absetzen können und die Division relativ einfach gewinnen können, doch die Pistons und Pacers, die letztes Jahr sieben Spielen trennten, könnten in diesem Jahr etwas enger zusammen rücken.

Die Pacers gehen mit vielen neuen Akteuren in die Saison und werden zunächst ohne Oladipo auskommen müssen. Detroit veränderte auch einiges, wurde dabei aber klar besser.

Chicago war im letzten Jahr 19 Spiele zurück und wird diesen Rückstand wohl nicht aufholen können. Zu guter Letzt bleiben die Cavs auf Rang 5.

In der vergangenen waren zwar in keiner anderen Division die Teams so eng beieinander, allerdings stellte die South East Division mit den Orlando Magic auch nur einen einzigen Playoff-Kandidaten.

Doch natürlich wollen auch die Magic ihren Erfolg wiederholen und selbst das junge Team der Atlanta Hawks hofft darauf, das starke Finish der letzten Saison in diese Spielzeit übertragen zu können.

Vor allem für die Hawks wird es allerdings schwer, scheint in der Spitze noch etwas Erfahrung und Klasse zu fehlen, um Atlanta zu einem tatsächlichen Playoff-Team zu machen.

Die Washington Wizards haben diese Klasse mit Bradley Beal zwar, doch den Wizards scheint die nötige Unterstützung für Beal zu fehlen, so dass ein weiteres Jahr ohne Playoffs für die Wizards anstehen könnte.

Zu guter Letzt bleiben die Charlotte Hornets, die nach dem knappen Verpassen der Playoffs und dem Abgang von Kemba Walker, gar nicht so genau wissen wo sie stehen.

Beim Blick auf den Kader, gibt es allerdings wenig Grund zur Zuversicht. Wie immer folgen nun noch einmal die Bilanzen des Vorjahres, bevor wir den genaueren Blick auf die einzelnen Teams richten.

Tatsächlich konnten die Atlanta Hawks die Erwartungen der letzten Saison ein wenig übertreffen. Denn vor allem in der zweiten Saisonhälfte profitieren die Hawks von der teilweise nicht ganz so intensiven Spielweise der Gegner und überzeugten dabei selbst.

So erzielten sie 29 Siege, setzten sich damit ein wenig vom Ende der Eastern Conference Tabelle ab und hatten dabei das Glück, dass sich Rookie Trae Young hervorragend entwickelte.

So wurde er sogar noch einmal zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für den Rookie of the Year Award, zog am Ende aber doch den Kürzeren.

Vor allem diese gute Entwicklung Youngs steht sinnbildlich für den Aufschwung, der in Atlanta zu verspüren ist.

Der Blick auf den Kader verrät, dass punktuelle Veränderungen vorgenommen wurden bzw. Dazu entschied sich auch der mittlerweile jährige Vince Carter eine Saison dran zu hängen, so dass er dem jungen Team mit seiner Erfahrung zur Seite stehen wird.

Die Hawks haben also einen etwas verbesserten Kader und hoffen natürlich die gute Entwicklung fortsetzen zu können. Nachdem es im letzten Jahr offensiv schon recht gut lief, muss in diesem Jahr aber dringend die Defensive verbessert werden.

Mit ,4 kassierten Punkten pro Spiel hatten die Hawks die mit Abstand schlechteste Verteidigung, worin sich das Verpassen der Playoffs schnell begründen lässt.

Coach Lloyd Pierce kann und muss mit seinem neuen Personal an der Entwicklung arbeiten, konnten die Hawks in den ersten vier Spielen der Pre-Season noch nicht überzeugen.

Eine Verbesserung zur Vor-Saison scheint möglich und es ist zu hoffen, dass die junge Mannschaft die richtige Arbeitsmoral mitbringt, um an den richtigen Schrauben zu drehen.

Eine mögliche Starting Five könnte sich wie folgt gestalten:. Die Washington Wizards erlebten auch im Jahr eine enttäuschende Saison und konnten den hohen Erwartungen einmal mehr nicht standhalten.

Dementsprechend stark veränderte sich der Kader in der letzten Saison und insgesamt 25 verschiedene Spieler wurden eingesetzt.

Leider waren die Leistungen aber doch noch zu gut, um eine gute Position in der Draft zu ergattern, so dass es am Ende nur der neunte Pick wurde.

Dieser wurde genutzt, um den aus Japan stammenden Rui Hachimura zu verpflichten. Der jährige soll den Wizards sofort helfen und ein wichtiges Puzzleteil für die Zukunft sein.

Rookie Hachimura ist dabei aber nur einer der Neuzugänge, der die Abgänge auffangen soll. Beal geriet zum Ende der Pre-Season zudem noch einmal in die Schlagzeilen.

Er verlängerte seinen Vertrag bis inkl. Spieler-Option für und verdient in den letzten beiden Jahren 72 Millionen Dollar. Die Weichen für die Zukunft scheinen mit Beal und Wall in Washington also vorerst gestellt und nun gilt es in dieser Saison herauszufinden, wer die entsprechenden Lücken im Kader füllen kann.

Aussichtsreiche Hoffnungen darf sich vielleicht sogar der Deutsche Moritz Wagner machen. Er spielte einige gute Partien in der Pre-Season und hat die Chance sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

Letztlich wird sich in Washington aber alles im Bradley Beal drehen, dem es vermutlich nicht gelingen wird, ein insgesamtes schwaches Wizards-Team in die Playoffs zu führen.

Leider verlief die Saison aber nicht ganz so wie erhofft und das letzte Karriere-Jahr von Dwyane Wade endete mit dem enttäuschenden Verpassen der Playoffs.

Vor allem gesundheitliche Probleme waren für die Nicht-Qualifikation verantwortlich, konnte nur Bam Adebayo alle 82 Spiele bestreiten.

Natürlich war dies ein schwerwiegender Abgang, genauso wie der von Josh Richardson, der im letzten Jahr einer der besten Heat-Akteure war. Pat Riley wurde seinem Ruf als Top-Manager aber mal wieder gerecht und verhinderte nicht nur weitere Abgänge, sondern holte sich im Gegenzug viel Qualität nach Miami.

Der dritte erwähnenswerte Neuzugang konnte über die Draft nach Miami geholt werden. Tyler Herro wurde an Stelle gedraftet und überzeugte in der Summer League und Pre-Season als unfassbar starker Scharfschütze, der sich bereits erste Vergleiche mit Klay Thompson verdiente.

Da neben den Neuzugängen auch die verletzten Akteure wieder fit zurückkehren, gehen die Heat mal wieder mit einer starken Mannschaft in die Saison, die vor allem durch die Klasse von Butler profitieren wird.

Dazu wird man auch die Entwicklung der jungen Spieler, wie Adebayo oder Herro genau beobachten, könnten sie zu entscheidenden Faktoren für Miami werden — sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

Fraglos werden die Playoffs das Ziel sein und sollte die Gesundheit mitspielen, haben die Heat sogar die Chance, um den Heimvorteil mitzuspielen.

Allerdings hielten sich in den letzten Wochen auch Trade-Gerüchte, beispielsweise um Chris Paul, der die Heat verstärken könnte.

Das Tausch-Material hätten die Heat und so geht die Verantwortung wieder in die Hände von Pat Riley, dem man aber zutrauen darf, die richtigen Entscheidungen für die Franchis treffen zu können.

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